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    La gouvernance globale et les organisations internationales XIXᵉ – XXᵉ siècle
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    Von Wien nach Haag: Die schweizerische Neutralität 1815–1907
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    Die Schweiz und die KSZE 1969–1994
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    La gouvernance globale et les organisations internationales XIXᵉ – XXᵉ siècle
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Attività

La gouvernance globale et les organisations internationales XIXᵉ – XXᵉ siècle

Université Neuchâtel
HS 2026
Cours
Sacha Zala

Le cours introduit à l’histoire contemporaine, ces enjeux, sources et questionnements, à partir d’un point de vue de l’histoire globale et internationale. Le cours s’intéresse aux tentatives visant à établir une gouvernance globale à partir du XIXᵉ siècle. Dès la seconde moitié de ce siècle, un phénomène nouveau, appelé «internationalisme» par les contemporains, se cristallise dans un réseau dense de conférences et de congrès internationaux. La création de la Société des Nations représente, avec les traités de paix de la Conférence de Paris, un tournant dans l’histoire. De nombreux développements du (bref) XXᵉ siècle – règlement des conflits territoriaux, protection des minorités nationales, décolonisation, établissement d’un système financier global et d’une politique sociale internationale – trouvent leurs racines dans les décisions des «faiseurs de paix» de Paris. Tout en essayant de replacer les évolutions de la Société des Nations et de l’Organisation des Nations Unies dans leurs contextes historiques, le cours analyse le rôle joué par la société civile, l’administration internationale, ainsi que les gouvernements aux moments-clés de l’histoire du XXᵉ siècle. Parallèlement aux analyses de l’histoire des crises de l’Entre-deux-guerres et de la Guerre froide, le cours s’intéresse à l’évolution des structures et processus décisionnels de ces deux organisations fondées pour la gouvernance mondiale.

Von Wien nach Haag: Die schweizerische Neutralität 1815–1907

Universität Bern
HS 2026
Übung
Sacha Zala

Der Wiener Kongress von 1815 markiert einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte der Schweiz und Europas. In der Neuordnung des Kontinents nach den Napoleonischen Kriegen wurde der Schweiz die immerwährende Neutralität von den europäischen Grossmächten garantiert. Diese Neutralität war zunächst weniger Ausdruck eigenständiger Aussenpolitik als vielmehr Bestandteil eines machtpolitischen Gleichgewichtssystems zur Sicherung der europäischen Stabilität. Die Schweiz fungierte dabei als strategischer Pufferraum zwischen den Grossmächten und war Objekt internationaler Ordnungspolitik. Zugleich stellte die garantierte Neutralität eine höchst pragmatische Lösung für die Schweiz dar: Sie diente der Sicherung der Unabhängigkeit eines schwachen Staates, dessen Bestand im Interesse der sich gegenseitig in Schach haltenden Grossmächte lag.

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wandelte sich diese Ausgangslage. Mit der Gründung des Bundesstaates 1848 erhielt der Bund erstmals die institutionellen Voraussetzungen für eine kohärente(re) Aussenpolitik. Die Neutralität blieb dabei jedoch nachgeordnet und fungierte primär als Instrument zur Sicherung der staatlichen Unabhängigkeit. Parallel dazu gewann sie eine neue inhaltliche Dimension. Mit der Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf und der Verabschiedung der Genfer Konvention von 1864 etablierte sich die Schweiz als Zentrum des entstehenden humanitären Völkerrechts. Dadurch konnte nun die Neutralität nicht nur als passive «Nichtbeteiligung», sondern auch als aktive Förderung humanitärer Normen und als Bereitstellung guter Dienste umgedeutet und positiv konnotiert werden. Ereignisse wie die Internierung der Bourbaki-Armee 1871 verdeutlichen diese Verbindung exemplarisch.

Gegen Ende des Jahrhunderts wurde die Neutralität zunehmend völkerrechtlich kodifiziert. Die Schweiz beteiligte sich aktiv – wenn auch mit gewissem Argwohn – an internationalen Debatten über Rechte und Pflichten neutraler Staaten. Mit den Haager Friedenskonferenzen von 1899 und 1907 erreichte diese Entwicklung einen vorläufigen Höhepunkt.

Ziel des Kurses ist es, die Transformation der schweizerischen Neutralität zwischen 1815 und 1907 in ihren politischen, militärischen und rechtlichen Dimensionen zu analysieren. Auf der Grundlage ausgewählter Forschungsliteratur und zentraler Quellen werden die wichtigsten Etappen dieser Entwicklung untersucht und in den Kontext der europäischen Mächtepolitik eingeordnet. Ein besonderes Augenmerk gilt der historischen Kontextualisierung und kritischen Einordnung der Neutralität im langen 19. Jahrhundert: Die Veranstaltung fragt danach, inwiefern die damalige Praxis und das zeitgenössische Verständnis von späteren Deutungen abweichen und wie sie sich zu den im 20. Jahrhundert etablierten Vorstellungen einer schweizerischen Sonderstellung verhalten.

2026-02-27 Seniorenuniversität Bern

27. Februar 2026, Bern, Seniorenuniversität Bern

Die Rolle des Bundesrats in und während Krisen

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2026-02-11 Freiburg

11. Februar 2026, Galerie JJ Hofstetter Freiburg/ Fribourg

Die Rolle der PMs aus «Sicht der historischen Dokumente»

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2026-02-09 Max Schmidheiny Stiftung

9. Februar 2026, Bad Ragaz, Max Schmidheiny Stiftung

Mut zur Freiheit – eine zeitlose Herausforderung, besonders aktuell

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2026-02-06 Coscienza Svizzera

6 febbraio 2026, Bellinzona, Coscienza Svizzera

«La Svizzera tra guerra e pace»

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2026-02-05 Institute for European Global Studies

5. Februar 2026, Basel, Institute for European Global Studies

Tribute für Madeleine Herren

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2026-01-15 Kaderseminar Kanton Aargau

15. Januar 2026, Kaderseminar Kanton Aaurgau

Der Bundesrats in und während Krisen
Keynote von Sacha Zala

Kontakt: Daniel Brändli

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2026-01-03 Dodis

3. Januar 2026, Bern UNI S, Dodis

Vernissage DDS 1995

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2025-12-17 Colleguim 60 plus

12. Dezember 2025, Bern, Collegium 60 plus

Präsentation der Forschungsstelle Dodis

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