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    Nach der Wende. Die schweizerische Aussenpolitik 1990–1996
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    Nach der Wende. Die schweizerische Aussenpolitik 1990–1996
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    La gouvernance globale et les organisations internationales XIXᵉ – XXᵉ siècle
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    Von Wien nach Haag: Die schweizerische Neutralität 1815–1907
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    2026-09-03 18th International Conference of Editors of Diplomatic Documents
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Insegnamento

«David gegen Goliath»? Die Schweiz und die USA 1942–1992

Universität Bern
HS 2024
Übung (2-stündig)
Sacha Zala

Aufgrund ihrer Wirtschafts- und Finanzbeziehungen mit den Achsenmächten im Zweiten Weltkrieg geriet die Schweiz bei Kriegsende unter starken alliierten Druck. Schon bald kam es zu einem weiteren Konflikt mit den USA aufgrund der 1954 beschlossenen Zollerhöhung. Zusätzlich wurden schweizerische Uhrenexporteure in den USA mit Antitrust-Prozessen in die Mangel genommen. Die Machtlosigkeit der Schweiz in dieser Situation war mitunter verantwortlich dafür, dass der Bundesrat in den folgenden Jahren Sukkurs auf multilateraler Ebene und den Beitritt zum GATT anstrebte. Bereits 1951 musste die Schweiz vor den USA bei der Frage der Exportkontrollen des Handels mit strategischen Gütern mit dem Osten kapitulieren und den Handel gemäss den amerikanischen Wünschen einschränken. Später übten die USA in Finanz- und Steuerfragen aufgrund des schweizerischen Bankgeheimnisses massiven Druck aus, der die Schweiz zu Konzessionen zwang. Auch nach dem Ende des Kalten Kriegs führte die Neutralitätsauslegung der Schweiz mitunter zu Unverständnis bei den USA, etwa durch die Verweigerung des Überflugs ihres Territoriums für militärische Einsätze im Irak 1991.

Die Lehrveranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die ein Interesse an den internationalen Beziehungen der Schweiz haben und beabsichtigen, eigene Forschungen im Schweizerischen Bundesarchiv (Bern) durchzuführen. Nebst einer Einführung in die Strategien zur Erforschung von Archivbeständen werden die Arbeiten der Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz präsentiert und die Funktionen der Forschungsdatenbank Dodis (www.dodis.ch) eingehend erläutert und praktisch angewendet. Die Forschungsarbeiten für die Veranstaltung werden begleitet, dennoch erfordert die Teilnahme am Kurs ein hohes Mass an Selbstständigkeit und überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft.

2024 Uni Zürich: «Our neutral». Die Schweiz und die USA 1942–1992

Universität Zürich • FS 2024
«Our neutral». Die Schweiz und die USA 1942–1992
BA-Seminar

Aufgrund ihrer Wirtschafts- und Finanzbeziehungen mit den Achsenmächten im Zweiten Weltkrieg geriet die Schweiz bei Kriegsende unter starken alliierten Druck. Schon bald kam es zu einem weiteren Konflikt mit den USA aufgrund der 1954 beschlossenen Zollerhöhung. Zusätzlich wurden schweizerische Uhrenexporteure in den USA mit Antitrust-Prozessen in die Mangel genommen. Die Machtlosigkeit der Schweiz in dieser Situation war mitunter verantwortlich dafür, dass der Bundesrat in den folgenden Jahren Sukkurs auf multilateraler Ebene und den Beitritt zum GATT anstrebte. Bereits 1951 musste die Schweiz vor den USA bei der Frage der Exportkontrollen des Handels mit strategischen Gütern mit dem Osten kapitulieren und den Handel gemäss den amerikanischen Wünschen einschränken. Später übten die USA in Finanz- und Steuerfragen aufgrund des schweizerischen Bankgeheimnisses massiven Druck aus, der die Schweiz zu Konzessionen zwang. Auch nach dem Ende des Kalten Kriegs führte die Neutralitätsauslegung der Schweiz mitunter zu Unverständnis bei den USA, etwa durch die Verweigerung des Überflugs ihres Territoriums für militärische Einsätze im Irak 1991.

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2024 Uni Bern: Rom in Antike, Renaissance und Faschismus

Universität Bern • FS 2024
Rom in Antike, Renaissance und Faschismus
Seminar mit Exkursion

Das gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Rebenich (Universität Bern) und Prof. Dr. Lucas Burkart (Universität Basel) durchgeführte inter-universitäre Seminar verfolgt in transepochaler Perspektive die Geschichte der Stadt Rom von der Antike über die Renaissance bis in die Zeit des Faschismus. Am Stadtkörper Roms lässt sich bis zum heutigen Tage eine historische Tiefe von weit über 2000 Jahren studieren. Deswegen können bis heute die Bezüge zur Antike, die in Renaissance und Faschismus in urbanistischen Grossprojekten explizit hergestellt wurden, vor Ort in einer ungewöhnlichen Anschaulichkeit nachvollzogen werden.
Das antike Rom wurde als ideale Vorzeit, als «aurea aetas» konstruiert und proklamiert, an welche die je eigene Zeit angeschlossen werden sollte und auf die man sich für die Gestaltung der jeweils eigenen Gegenwart und «idealen» Zukunft explizit berief. Diese Analogie oder Parallelität der Antikenrezeption möchte das Seminar unter stetigem Bezug auf das historische Paradigma analysieren und reflektieren; dabei geht es selbstredend um Transformation und Projektion von Geschichte gleichermassen sowie deren kulturelle, soziale und politische Indienstnahme. Die Veranstaltung untersucht zugleich in vergleichender und epochenübergreifender Perspektive soziale, kulturelle und politische Konzepte verschiedener Gesellschaften und dreier historischer Epochen.

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2023 Fernuniversität Schweiz: Geschichte der internationalen Beziehungen

Fernuniversität Schweiz • HS 2023
Geschichte der internationalen Beziehungen
Fernkurs

Als Einführung in die Geschichte der internationalen Beziehungen konzipiert, fokussiert dieses Modul auf die Herausbildung und Etablierung multilateraler Beziehungen und internationaler Organisationen im langen 19. Jahrhundert und deren Institutionalisierung im System des Völkerbundes und der Vereinten Nationen (UNO) im 20. Jahrhundert. Anhand der grossen Krisen, wird die historische Entwicklung unter dem Fokus der multilateralen Beziehungen untersucht. Ausgehend von verschiedenen thematischen Ansätzen werden exemplarisch auch die Aussenbeziehungen der Schweiz im internationalen System der Zwischenkriegszeit und während des Kalten Krieges analysiert. Der Kurs beinhaltet eine gezielte Einführung in die Datenbank Dodis (www.dodis.ch) der Diplomatischen Dokumente der Schweiz. Dabei soll insbesondere die Vielschichtigkeit der schweizerischen Aussenpolitik zwischen dem herrschenden Neutralitätsdiskurs und der starken Integration in die Weltwirtschaft und in den Westblock untersucht werden.
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2023 Uni Bern: Achtung 80er Jahre!

Universität Bern • HS 2023
Achtung 80er Jahre! Die schweizerische Aussenpolitik in der letzten Dekade des Kalten Kriegs
Übung (2-stündig)

Nachdem sich die Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg in eine weitgehende politische Isolation manövriert hatte, erfuhr ihre Aussenpolitik ab Mitte der 1960er Jahre eine behutsame Öffnung und schrittweise Normalisierung. In den 1980er Jahren dominierten, nebst den gesellschaftlichen Umwälzungen im Innern, aussenpolitisch weiterhin die ungelösten Probleme, die sich der Schweiz bereits im vorangehenden Jahrzehnt gestellt hatten. Die Frage der Ausgestaltung der Beziehungen zu Europa, die hängige Problematik eines UNO-Beitritts oder die Fortführung des KSZE-Prozesses beschäftigten die Schweizer Diplomatie.

Gegen Ende der 1980er Jahre geriet auch das schweizerische Landesverteidigungskonzept zunehmend unter Druck (Volksinitiative «Schweiz ohne Armee») und mehrere Skandale (Kopp-Affäre, Fichen) führten schliesslich gemeinsam mit dem Ende des Kalten Kriegs und dem Wegfall des Ost-West-Antagonismus dazu, dass sich die schweizerische Aussenpolitik in den 1990er Jahren – herausgefordert von Fragen nach ihrer Neutralität, ihrer Rolle in der internationalen Gemeinschaft und ihrem Standpunkt bezüglich der europäischen Integration – schlagartig dynamisieren sollte. Historiographisch ist die Geschichte der internationalen Beziehungen der Schweiz in der letzten Dekade des Kalten Krieges noch weitgehend unerforscht.

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2023 Université de Neuchâtel: Multilatéralisme et neutralité. La politique étrangère suisse de la Société de Nations à l’ONU 1918–2002

Université de Neuchâtel • FS 2023
Multilatéralisme et neutralité. La politique étrangère suisse de la Société de Nations à l’ONU 1918–2002
Séminaire de recherche (2 heures)

Durant « l’ère de l’internationalisme », à partir de la seconde moitié du 19ème siècle, la Suisse est l’un des promoteurs les plus actifs du multilatéralisme. C’est pour cette raison notamment que le pays a réussi à établir le siège de la Société des Nations à Genève en 1919 et à consolider ainsi son rôle de promoteur du multilatéralisme dans le monde. Il est donc étonnant qu’après la Seconde Guerre mondiale, la Suisse échoue à s’intégrer dans le nouvel ordre mondial sous l’égide des Nations unies (ONU). Dans la conception « one world » de 1945, les neutres font partie des « États voyous » et sont logiquement exclus de la participation à la Conférence de fondation de l’ONU à San Francisco. La Suède, neutre elle aussi, réussit toutefois à intégrer l’ONU dès 1946, tandis que l’adhésion de la Suisse à l’ONU est encore rejetée par 75% de la population votante en 1986. Ce n’est qu’à la deuxième tentative, en 2002, que la Suisse adhère à l’ONU. L’histoire de la participation de la Suisse à « l’organisation du monde » est d’une importance capitale pour la compréhension de la politique étrangère du pays, en lien avec le discours omniprésent sur la neutralité.
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2023 Uni Bern: Neutralität im internationalen Vergleich

Universität Bern • FS 2023
Neutralität im internationalen Vergleich
Seminar (2-stündig)

Die Zelebration des schweizerischen Sonderfall-Denkens im Zeichen der Neutralität verschleiert die simple Tatsache, dass auf dem internationalen Parkett «Neutralität» vielfach den Normalfall darstellte: Die meisten Staaten verhielten sich in den meisten Konflikten meistens neutral. Die Haager Konventionen von 1907 definieren bloss minimale Verpflichtungen für Neutrale. Im völkerrechtlichen Kern sind die Neutralen kaum zu mehr verpflichtet, als nicht aktiv an einem Konflikt teilzunehmen und ihr Territorium keiner Partei zur Verfügung zu stellen. Somit stellen grundsätzlich alle weiterführenden Neutralitätspraktiken ausgehend von diesem Rahmen reine politische Konstrukte dar. Im 19. und 20. Jahrhundert haben zahlreiche Staaten verschiedene Formen von Neutralitätspraktiken in ihrer Aussenpolitik betrieben. Für einige Staaten war die Neutralität gleichermassen identitätsstiftend wie für die Schweiz. Einigen wurde sie von aussen aufgezwungen, andere haben sich freiwillig dafür entschieden. Die Neutralität wurde vielerorts als politisch vorteilshaft eingestuft, teils versagte aber die erwartete Schutzschildfunktion völlig oder stellte gar ein sicherheitspolitisches Risiko dar. Die Neutralität durchlief im 20. Jahrhundert verschiedene Konjunkturzyklen und wurde von vielen Staaten situativ und höchst flexibel ausgelegt. Ein internationaler Vergleich der Neutralitätshandhabung und der Neutralitätspraktiken erlaubt es, die Konstruktion der schweizerischen Neutralität differenzierter zu reflektieren und auf Brüche und Konstanten der schweizerischen Aussenpolitik hinzuweisen.

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2022 Université de Neuchâtel: Multilatéralisme et neutralité. La politique étrangère suisse de la Société de Nations à l’ONU 1918–2002

Université de Neuchâtel • HS 2022
Multilatéralisme et neutralité. La politique étrangère suisse de la Société de Nations à l’ONU 1918–2002
Séminaire de recherche (2 heures)

Durant « l’ère de l’internationalisme », à partir de la seconde moitié du 19ème siècle, la Suisse est l’un des promoteurs les plus actifs du multilatéralisme. C’est pour cette raison notamment que le pays a réussi à établir le siège de la Société des Nations à Genève en 1919 et à consolider ainsi son rôle de promoteur du multilatéralisme dans le monde. Il est donc étonnant qu’après la Seconde Guerre mondiale, la Suisse échoue à s’intégrer dans le nouvel ordre mondial sous l’égide des Nations unies (ONU). Dans la conception « one world » de 1945, les neutres font partie des « États voyous » et sont logiquement exclus de la participation à la Conférence de fondation de l’ONU à San Francisco. La Suède, neutre elle aussi, réussit toutefois à intégrer l’ONU dès 1946, tandis que l’adhésion de la Suisse à l’ONU est encore rejetée par 75% de la population votante en 1986. Ce n’est qu’à la deuxième tentative, en 2002, que la Suisse adhère à l’ONU. L’histoire de la participation de la Suisse à « l’organisation du monde » est d’une importance capitale pour la compréhension de la politique étrangère du pays, en lien avec le discours omniprésent sur la neutralité.
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2022 Uni Bern: Neutralität. Zur Verschleierung der schweizerischen Aussenpolitik 1899–2002

Universität Bern • HS 2022
Neutralität. Zur Verschleierung der schweizerischen Aussenpolitik 1899–2002
HW-Übung (2-stündig)

Mit Zustimmungsraten von 96% hat im schweizerischen Alltag wohl kein Begriff des politischen Diskurses in den letzten vier Jahren mehr Konsens als die «Neutralität» erzielt. Eine solche Geschlossenheit ist wohl nur möglich, wenn die Begriffsdefinition diffus, dehnbar und flexibel bleibt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 ist in der Schweiz eine virulente Debatte über die «Neutralität» ausgebrochen. Das Parlament hat den Bundesrat gar beauftragt, einen neuen «Neutralitätsbericht» zu verfassen, welcher über die Ausrichtung der schweizerischen Aussenpolitik nach dem letzten Bericht von 1993 Orientierung bieten soll. Mit einer vertieften Analyse der longue durée des schweizerischen Neutralitätsdiskurses im 20. Jahrhundert soll die Veranstaltung die Konstruktion der schweizerischen Neutralität beleuchten und auf Brüche und Konstanten der schweizerischen Aussenpolitik hinweisen.
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2022 Fernuniversität Schweiz: Geschichte der internationalen Beziehungen

Fernuniversität Schweiz • HS 2022
Geschichte der internationalen Beziehungen
Fernkurs

Als Einführung in die Geschichte der internationalen Beziehungen konzipiert, fokussiert dieses Modul auf die Herausbildung und Etablierung multilateraler Beziehungen und internationaler Organisationen im langen 19. Jahrhundert und deren Institutionalisierung im System des Völkerbundes und der Vereinten Nationen (UNO) im 20. Jahrhundert. Anhand der grossen Krisen, wird die historische Entwicklung unter dem Fokus der multilateralen Beziehungen untersucht. Ausgehend von verschiedenen thematischen Ansätzen werden exemplarisch auch die Aussenbeziehungen der Schweiz im internationalen System der Zwischenkriegszeit und während des Kalten Krieges analysiert. Der Kurs beinhaltet eine gezielte Einführung in die Datenbank Dodis (www.dodis.ch) der Diplomatischen Dokumente der Schweiz. Dabei soll insbesondere die Vielschichtigkeit der schweizerischen Aussenpolitik zwischen dem herrschenden Neutralitätsdiskurs und der starken Integration in die Weltwirtschaft und in den Westblock untersucht werden.
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