2022-05-30 Bern
30. Mai 2022, Bundeshaus Bern, Fachkommission für Aussenpolitik der SP Schweiz
Welche Rolle soll die Schweizer Neutralität noch spielen?
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30. Mai 2022, Bundeshaus Bern, Fachkommission für Aussenpolitik der SP Schweiz
Welche Rolle soll die Schweizer Neutralität noch spielen?
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3. Mai 2022, Bern, Operation Libero
Neutral, neutraler, am neutralsten – Vortrag zur Neutralität der Schweiz
Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine – einen souveränen und demokratischen Staat – ist auf unserem Kontinent vieles innerhalb kürzester Zeit ins Wanken geraten. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Entscheidung des Bundesrats zur Übernahme der EU-Sanktionen die Schweizer Neutralität wieder ins Rampenlicht des öffentlichen Diskurses gerückt.
Wie neutral will, soll und kann die Schweiz eigentlich sein? Ist die Schweizer Neutralität Fakt, Fassade, Tugend, Mythos oder ein bisschen von alledem zusammen? Wie hat sich das Neutralitätsverständnis verändert und welche Herausforderungen bringt das mit sich?
Bei all diesen offenen und interessanten Fragen steht für uns fest, dass ein genauer und frischer Blick auf als unumstössliche, wenn nicht sogar als «heilig» gehandhabte Eigenschaften der Schweiz in dessen Einordnung in die dramatischen Ereignisse der vergangenen Wochen unabdinglich ist.
Aus diesem Grund haben wir Prof. Dr. Sacha Zala, Titularprofessor für Schweizer und Neueste allgemeine Geschichte an der Universität Bern, eingeladen, einen Vortrag zur Schweizer Neutralität zu halten. Als Historiker, der sich u.a. vertieft mit Fragen der Schweizer Neutralität und Diplomatie beschäftigt, kann er die Diskussion um die Neutralität der Schweiz in einen historischen Kontext setzen.
Wir freuen uns sehr auf diesen Input, der zweifelsohne eine ausgezeichnete Grundlage für eine ausgiebige Diskussion im Nachhinein liefern wird.
30 novembre 2022, Liceo cantonale di Bellinzona (online)
Storia, censura e accesso agli archivi. Le edizioni di documenti diplomatici Giornate autogestite
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9. März 2022, Dodis, Online Tutorial, Bern
Dodis Online Tutorial am 9. März 2022
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Universität Bern • FS 2022
Die Schweiz und die Organisation der Welt. Vom Völkerbund bis zur UNO 1918–2002
Übung (2-stündig)
Im «Zeitalters des Internationalismus», seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, gehörte die Schweiz zu den aktivsten Promotoren des Multilateralismus. Nicht zuletzt deshalb gelang es dem Land 1919, den Sitz des Völkerbunds in Genf zu etablieren und somit ihre Rolle als Förderin des Multilateralismus weltweit zu festigen. Es erstaunt daher, dass der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg die Integration in die neue Weltordnung unter den Vereinten Nationen (UNO) misslang. In den «One World»-Konzeptionen von 1945 gehörten die Neutralen zu den «Schurkenstaaten» und wurden von der Teilnahme an der UNO-Gründungskonferenz in San Francisco folgerichtig ausgeschlossen. Dem neutralen Schweden gelang aber bereits 1946 die Integration in die UNO, während der UNO-Beitritt der Schweiz 1986 noch von 75 Prozent des Stimmvolks abgelehnt wurde. Erst im zweiten Anlauf, im Jahre 2002, trat die Schweiz der UNO bei. Die Geschichte der Partizipation der Schweiz an der «Organisation der Welt» ist von zentraler Bedeutung für das aussenpolitische Verständnis des Landes im Zusammenhang mit dem omnipräsenten Neutralitätsdiskurs.
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26. Januar 2022, Muri, Groupe Acceuil et Dialogue, Diplomatic Spouses in Bern (GAD)
Swiss Foreign Policy Between Neutrality and Internationalism
Prof. Dr. Sacha Zala, Historian, Director of the Research Centre Diplomatic Documents of
Switzerland (Dodis), Professor at the University of Bern and President of the Swiss Society for
History will give a lecture entitled “Swiss Foreign Policy Between Neutrality and
Internationalism”, which is an overview of foreign policy from its beginnings and in particular in
the 20th century.
The second part of his talk will be dedicated to a brief presentation of the Dodis online resources, where we could find documents regarding all aspects of Swiss Foreign Policy.
The Dodis research center is an institute of the Swiss Academy of Humanities and Social
Sciences. As a centre of excellence for studies in the history of Swiss foreign policy, Dodis
conducts basic research on the contemporary history of Switzerland since 1848.
3. Januar 2022, Bern, Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis)
Öffnung der Archive. Neue Dokumente zur Schweizer Aussenpolitik 1991
Exakt mit Ablauf der gesetzlichen 30-jährigen Schutzfrist hat die Forschungsstelle Dodis am 1. Januar 2022 auf ihrer Datenbank eine Auswahl der relevantesten Akten zur Geschichte der schweizerischen Aussenpolitik im Umbruchjahr 1991 veröffentlicht. 62 dieser Schlüsseldokumente fanden Eingang in den neusten Band Diplomatische Dokumente der Schweiz 1991, der an einer hybriden Medienkonferenz von Dodis-Direktor Sacha Zala, Madeleine Herren (Präsidentin Wissenschaftlicher Beirat) und Philippe Künzler (Direktor Bundesarchiv) vorgestellt wurde.
Die neu zugänglichen Dokumente zeigen den kontroversen Abschluss des EWR-Vertrags und die aussenpolitischen Herausforderungen der Schweiz beim Ausbruch des Golfkriegs, der Jugoslawienkriege sowie beim Zerfall der Sowjetunion und fanden in der schweizerischen Medienlandschaft breite Resonanz.
02. novembre 2021, Université de Fribourg
L’histoire de l’édition de documents diplomatiques (17–21e siècle)
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29. September 2021, Landesmuseum Zürich, NZZ Libro
Der erste Schweizer Aussenminister (Laudatio)